MonatSeptember 2017

Die Aufmerksamkeitsfalle

Wir stecken in der Aufmerksamkeitsfalle – und sie ist schon zugeschnappt: Sie hat uns in den USA Donald Trump und weltweit eine immer populistischere Politik beschert.

Der Medienwissenschaftler Matthias Zehnder zeigt in diesem Buch, warum die Medien in die Aufmerksamkeits­falle gerutscht sind. Der wichtigste Grund: Das Internet hat die Medienwelt in ein Schlaraffenland verwandelt. Damit sie im gigantischen Informationsangebot nicht unter­gehen, müssen die Medien hart um Aufmerksamkeit kämpfen. Und zwar für jeden Artikel und jede Sendung einzeln.
Aufmerksamkeit gibt es vor allem für Inhalte, die auf­regen, für Sensationen und Skandale. Das Extreme erhält Aufmerksamkeit, das Sachliche, Vernünftige geht unter. Die Folge ist Populismus. Doch es gibt Abhilfe.

Matthias Zehnder: Die Aufmerksamkeitsfalle. Wie Medien zu Populismus führen. Zytglogge, 125 Seiten, 24 Franken; ISBN 978-3-7296-0951-8

Erhältlich ist das Buch hier: www.biderundtanner.ch/detail/ISBN-9783729609518/Zehnder-Matthias/Die-Aufmerksamkeitsfalle

Informationen des Verlags: www.zytglogge.ch

 

Die Aufmerksamkeitsfalle in der «Zuger Zeitung»

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«Bildung statt Blut und Brüste» titelt die «Zuger Zeitung» und schreibt:

Matthias Zehnder erklärt, wie die Medien gegen das Internet um Aufmerksamkeit kämpfen. Die Frage stellt sich, was das für das Aufkommen des Populismus und die Propaganda des Terrorismus bedeutet.

http://www.zugerzeitung.ch/nachrichten/panorama/bildung-statt-blut-und-brueste;art9645,1097893

Die Aufmerksamkeitsfalle in der «Medienwoche»

Für die «Medienwoche» habe ich die wichtigste These der «Aufmerksamkeitsfalle» in einem Artikel zusammengefasst:

Der totale Boulevard